Konzertgitarre

Geschichte

Die ersten Konzertgitarren von heutiger Größe und Bauart wurden Mitte des 19. Jahrhunderts von den prägenden Gitarrenbauern Antonio de Torres und Gaentano Guadagnini in Spanien gebaut, in Deutschland wurde diese Bauart von Hermann Hauser umgesetzt und verbreitet. Seit jeher erfreut sich die Konzertgitarre großer Beliebtheit und gehört zu den am weitesten verbreiteten Gitarrentypen.

Bauweise

Konzertgitarren haben im Gegensatz zu Western- oder E-Gitarren Nylonsaiten und ein breiteres Griffbrett. Sie haben eine Standardmensur von 65 cm und eine Sattelbreite von 52 mm, für Kinder und Jugendliche werden jedoch ebenfalls kleinere Bauformen angeboten, deren Größe in Bruchteilen einer Standardgitarre angegeben werden (z.B.: 1/8,1⁄4, 1⁄2, 3⁄4, 7/8, 4/4).

Spieleingenschaften

Die Saiten der Konzertgitarre werden bevorzugt mit den Fingern gezupft, wobei es hier viele verschiedene Anschlagstechniken wie zum Beispiel Tirando gibt. Dabei  werden die Finger so über die Saiten bewegt, dass sie nach dem Anschlag nicht auf der nächsten unteren Saite zum Aufliegen kommen. Durch Bewegungen aus dem Mittelgelenk des anschlagenden Fingers, einer veränderten Haltung der rechten Hand und der daraus resultierenden stärkeren Krümmung der Finger können leisere und obertonreichere Töne produziert werden. Aufgrund der leichteren Bespielbarkeit der Nylonsaiten eignen sich Konzertgitarren hervorragend für Einsteiger, jedoch greifen auch Profis angesichts ihres weichen und tragenden Klangs gerne auf sie zurück.

Unterrichtskonzept für Konzertgitarre

Weitere Instrumente