Klavier

Geschichte

Die Erfindung des Klaviers geht auf Bartolomeo Cristofori zurück, dessen Hammerklavier, anders als die Cembalos der damaligen Zeit, in verschiedenen Lautstärken spielen konnte. Seitdem wurden stetige Veränderungen durchgeführt, bis das Klavier zur Mitte des 19. Jahrhunderts weitestgehend die heutige Form erreichte. Während das Cembalo noch ein Begleitinstrument für kleinere Orchester war, gilt das Klavier eher als Solo- oder Konzertinstrument. Es ist jedoch auch in verschiedenen Musikrichtungen beliebt, wie als Gesangsbegleitung, oder in Jazz Bands.

Bauweise

Die meisten Klaviere bestehen aus 88 Tasten, davon sind 52 weiße und 36 schwarze Tasten. Im Inneren befinden sich die Saiten, die durch Tastendruck in entsprechender Stärke von Hämmern angeschlagen werden. Des Weiteren befinden sich am unteren Teil des Klaviers drei Pedale, die den Klang des Instruments beeinflussen. Es gibt zwei vorrangige Varianten, nämlich das große Flügelklavier und das kleinere Pianino.

Spieleingenschaften

Das Klavier wird mit beiden Händen und allen zehn Fingern gespielt. Die Stärke des Tastendrucks bestimmt dabei die Lautstärke. Fernab können die Pedale gleichzeitig mit den Füßen benutzt werden, um den Klang zu verändern. Die Möglichkeiten reichen von einfachen Melodien mit einer Hand, über Akkordbegleitung, bis hin zu komplexen, mehrstimmigen Stücken.

Unterrichtskonzept für Klavier

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